Malkurs

 

Historische Maltechnik in Eitempera

 

mit Nik Golder

 

Ei als natürliche Emulsion ist das älteste von Menschen verwendete Bindemittel für Farbpigmente. 

 

Motive und Stil nach antiken Vorlagen aus dem römischen Imperium nach persönlicher Auswahl. Entsprechende Vorlagen stehen in unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden zur Verfügung, aber auch persönliche Vorlagen können verwendet werden.

 

Zwei Kurstage werden jeweils in Folge angeboten, eine Teinahme an nur einem Tag jeweils ist aber problemlos möglich. Kursgebühren pro Tag und Teilnehmer jeweils 60€ ohne Material. Farbpigmente nach antiker Auswahl werden angeboten; die Kosten dafür je nach Menge und Auswahl ca. 5 - 20€ für ein Bild in Größe A5

 

Geplante Kurstage in 2014 sind  6+7.September / 4.+5.Oktober / 1.+2. November jeweils bei mindestens 4 maximal 6 Kursteilnehmern.

Triptychon im römisch-pompejianischen Stil,  mit freundlicher Genehmigung von Nik Golder
Triptychon im römisch-pompejianischen Stil, mit freundlicher Genehmigung von Nik Golder

Eindrücke vom ersten Malkurs am 6.und 7. September 2014

 

Geinsames Sichten von Büchern aus dem Bestand des "Wachthaus Am Limes" zur Auswahl einer Vorlage. Nik erklärt dabei den jeweiligen maltechnischen Anspruch und gibt erste Tipps zur Umsetzung

Nik erstellt für die Anfänger - in diesem Fall für mich - gerne auch eine Vorlagenskizze. Hier einen Merkur, frei aus dem Gedächtnis.

 

Nach fixieren der Skizze geht es dann ans anrühren der Farbpigmente mit dem Eigelb oder auch gleich mischen von verschiedenen Pigmenten zu einem neuen Farbton. Anfänglich viel gebraucht für den Hautton ein rosa aus rotem Ocker, einer Prise gelbem Ocker und weissem Rutil oder alternativ Schwerspat, welches auch schon in der Antike verwendet wurde. Hier haben wir auf Verwendung des in der Antike gern gebrauchten Bleiweiss verzichtet. Alternativ steht auch noch weißes Marmorpulver zur Verfügung, welches aber nur sehr schwach deckt.

 

Zum Mittagessen servierten wir Römischen Rostbraten nach einem Carnuntiner Rezept. Endlich mal was, wovon ich auch was verstehe - gut essen.

 

Nik hilft, wenn man mal nicht weiter weiß.

Letzter Feinschliff durch den Meister

 

Am zweiten Tag gab's zum Mittag unser bewährtes römisches Linsengericht "Lukanische Würstchen in Linsen mit Maronen"

Das als ergänzende Würze angebotene Liquamen war für manche dann doch eine Spur zu exotisch.

Einzelunterricht für Fortgeschrittene

Das fast fertige Werk - hier ein Bacchus als Schmuck für's Weinregal oder, wenn vorhanden, den Weinkeller.

 

Zum Vergleich die Vorlage aus dem Buch im ersten Bild - ein tolles Ergebnis!

 

Vielen Dank an Nik und die Teilnehmer für ein schönes und erlebnisreiches Wochenende!

 

Und meinen ganz besonderen Dank an Nik und BäSch für die herrlichen römischen Gemälde, die von jetzt an im "Wachthaus Am Limes" zu sehen sind!

Bei der Auswahl der Motive haben wir versucht, uns an dem militärischen Verwendungszweck des Gebäudes zu orientieren.

 

 

 

 

 

Alle Bilder mit freundlicher Genehmigung der abgebildeten Personen!

WACHTHAUS   AM LIMES